Der Wechselrichter

Wechselrichter sind ein wesentlicher Bestandteil der netzabhängigen Photovoltaik-Anlage. Am Markt werden derzeit vorwiegend 2 Grundtypen angeboten: Trafolose und trafobasieernde Wechselrichter.


Sie wandeln den von der Anlage erzeugten Gleichstrom in eine netzfähige Wechselspannung um. Trafolose Wechselrichter sind ausschließlich für mono- und polykristalline Module einsetzbar, während trafobasierende Wechselrichter aufgrund der galvanischen Trennung auch für Dünnschicht-Module eingesetzt werden können.

Autarke Photovoltaik-Anlagen können sowohl mit als auch ohne Wechselrichter operieren. Es besteht aber zunehmende Nachfrage nach Wechselrichtern auch für photovoltaische Inselanlagen. Der wichtigste Grund dafür ist der Wunsch der Anwender, den gewohnten Komfort auch außer Haus aufrechtzuerhalten (z.B. in Berghütten).

Rechteckwellen-Wechselrichter

  • einfache Technologie
  • Risiko des Entstehens von ungeraden Harmonischen --> Probleme
  • keinerlei Steuerung der Ausgangsspannung (variiert je nach Belastung und Eingangsspannung)

Wechselrichter mit modifizierter Sinuswelle

  • bessere Leistung
  • weniger Harmonische als bei der Rechteckswelle
  • genaue Spannungssteuerung
  • geeignet zur Speisung vieler Gerätetypen (TV, Motoren, Sägen)

Wechselrichter mit Sinuswelle

  • Technologie ähnlich wie bei Wechselrichtern zur Netzkopplung, aber mit einfacheren Schaltungen, ohne Schutz und Netzsynchronisierung
  • hohe Leistung, für fast alle Typen von Geräten geeignet.

Wichtige Auswahlkriterien

  • Präzision der Ausgangsspannung (% gegenüber 230 Vac)
  • Anlaufleistung --> besonders wichtig bei einigen Verbrauchergeräten (Kühlschrank, Pumpen)
  • Wirkung --> es ist sehr wichtig, die Wirkung bei niedriger Leistung zu überprüfen
  • Verbrauch und Präzision des Stand-by (automatischer Ruhestand bei nicht vorhandener Belastung)