Der Solargenerator
Er besteht aus einem Verbund von Modulen, die in Reihe und parallel verschaltet sind.
Reihenschaltung der Module:
Die Gesamtstromstärke des Moduls hängt von dem Modul ab, das am wenigsten Strom erzeugt, während sich die Gesamtspannung aus der Summe der Spannungen der einzelnen Module ergibt. Ein Verbund von reihengeschalteten Modulen bildet den sogenannten "Strang".
Parallelschaltung mehrerer Modulstränge:
Die Gesamtstromstärke eines Solargenerators ergibt sich aus der Summe der Ausgangsstromstärken eines jeden Stranges.
Die Gesamtspannung des Systems entspricht dagegen der von einem einzelnen Strang erzeugten Spannung.
Die nominale Gesamtleistung des Systems ist gleich der Summe der Nominalleistungen der einzelnen Module.
Auswirkung der Verschattung
Kommt es zu einer Teil-Verschattung des Solarfeldes fällt der dadurch verursachte Leistungsabfall oft nicht proportional sondern wesentlich höher aus. Die Verbindung muss deshalb besonders sorgfältig geplant sein: Wenn sich z.B. vor dem Solarfeld ein Mast befindet, so sollte der Schatten sich nur auf einen Strang auswirken und nicht mehreren Strängen das Licht nehmen. Sonst würde der Betrieb der gesamten Anlage beeinträchtigt werden werden.
Nehmen wir einen Schlauch als Vergleich, der mit einer Hand zugehalten wird. Das Wasser kann auf diese Weise nicht mehr hindurchfließen. Dasselbe geschieht mit den Ladungen, die von den Solarzellen der Module erzeugt werden: Erscheint auf einem Modul ein Schatten, so wird den Elektronen der Module, die sich im Licht befinden, der "Weg versperrt" und sie gelangen nicht ans "Ziel"...




