Photovoltaische Inselanlagen
Jede photovoltaische Inselanlage muss gezielt auf den Energiebedarf des Benutzers sowie die örtlichen Gegenbenheiten abgestimmt werden.
Eine Inselanlage weist folgende Bestandteile auf:
Solarmodule: Bei Auftreffen der Sonnenstrahlung erzeugen sie elektrische Energie in Form von Gleichstrom und Gleichspannung. Die optimale Anzahl der Module sowie die entsprechenden Kopplungen ergeben sich aus dem vorweg ermittelten Energiebedarf.
Akkumulatoren: Sie dienen zur Speicherung der von den Solarmodulen erzeugten Energie. Es gilt zu beachten, dass nur spezifisch für photovoltaische Solaranlagen geeignete Akkumulatoren verwendet werden dürfen, deren technische Eigenschaften sich beträchtlich von herkömmlichen Fahrzeugbatterien unterscheiden. Am besten eignen sich Batterien mit positiver Rohrplatte. Die korrekte Wahl von Typ und Kapazität der Batterie (je nach Anwendung) ist auch für die Lebensdauer der Batterie selbst ausschlaggebend, die mehr als 10 Jahre betragen kann.
Kontrollschaltung: Sie regelt die Ladung und Entladung der Batterien, die der kritischste Bestandteil der Anlage sind. Sie kann als "das Gehirn" der Anlage bezeichnet werden, das sowohl die Versorgung durch die Module steuert (durch Unterbrechung der Kopplung, sobald der maximale Spannungswert der Batterie erreicht ist) als auch den Verbrauch des Abnehmergerätes (durch Unterbrechung der Kopplung zum Verbraucher, sobald der notwendige Mindestwert der Spannung im Akkumulator erreicht wird, bei dessen Unterschreitung der Akkumulator beschädigt werden würde).
Inverter: Hierbei handelt es sich um elektronische Geräte, die den Gleichstrom bzw. die Gleichspannung, die von den Modulen erzeugt wird, in Wechselstrom umwandelt. Dadurch kann der Verbraucher herkömmliche Haushaltsgeräte mit einer Spannung von 220 V anschließen.




